In meinem Blog teile ich Gedanken, Impulse, praxisnahe Tipps und persönliche Erfahrungen aus dem Leben mit einer chronischen Erkrankung. Ich möchte zeigen, wie Humor, Selbstmitgefühl und kleine Perspektivwechsel den Alltag leichter machen können. Theorie fließt ein, bleibt aber immer verständlich und nah am Leben.
Mit zwölf Jahren beschloss ich, Schriftstellerin oder Komikerin zu werden. Ich schrieb diesen Wunsch in ein kleines Tagebuch mit goldenem Schloss und legte damit einen Grundstein, ohne es zu merken. Manche Kindheitsträume verblassen. Meiner nicht.
Eigentlich habe ich nie aufgehört zu schreiben. Ich habe nur nicht öffentlich geschrieben. Vieles ist in Notizbüchern, auf Zetteln, in Gedanken und kleinen Momenten entstanden. Schreiben war immer da, leise, selbstverständlich und ohne Anspruch.
Schon damals war die schriftliche Sprache mein sicherer Ort. Ich war ein stilles Kind, das lieber beobachtete, zuhörte und Gefühle in Worte fasste, statt laut zu sprechen. Diese Wachheit für Menschen, Situationen und Stimmungen begleitet mich bis heute.
Einen Teil meines Traums habe ich bereits gelebt. Die Bühne, der Humor und das Spielerische waren lange ein wichtiger Ausdruck von mir. Der andere Teil, das Schreiben, hat im Hintergrund gewartet. Vor kurzem habe ich das alte Tagebuch wieder geöffnet und gemerkt, wie sehr diese Leidenschaft noch in mir brennt.
Schreiben hilft mir, mich zu sortieren, Gefühle zu verstehen und Gedanken zu klären. Und ich glaube, dass Worte Menschen berühren, stärken und zum Nachdenken anregen können. Deshalb möchte ich wieder mehr davon in die Welt geben. Deshalb möchte ich dem öffentlichen Schreiben wieder mehr Raum geben und meine Gedanken mit Menschen teilen, die sich darin wiederfinden können.
